1999/2001
Last minute. Eine Ausstellung zu Sterben und Tod
Die Auseinandersetzung mit den letzten Dingen erfolgt - bildlich gesprochen - in letzter Minute. Sterben und Tod sind an eine Vielzahl von Berufsakteuren delegiert. Die Ausstellung liess Berufsvertreter zu Wort kommen, fragte aber auch nach einem selbstbestimmten Umgang mit Sterben und Tod. Welche Rolle kommt den Vorstellungen von Sterbenden oder von deren Angehörigen beim Sterben zu? Wie individuell können Abschieds- und Trauerformen gestaltet werden? Welche Vorstellungen vom Umgang mit dem Tod existieren in einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft? Braucht es eine neue Abschiedskultur? Die Ausstellung führte in inszenierten Raumbildern, mit zahlreichen Hör- und Videostationen, mitten in die Gegenwart und regte zur persönlichen Auseinandersetzung mit Sterben und Tod an.
"Last minute" wurde erstmals 1999/2000 in den Räumen der Alten Kartonagefabrik Müller & Leutwyler in Lenzburg gezeigt und erreichte dort rund 50'000 Besucherinnen und Besucher. Es folgten Tournéestationen im Museum für Sepulkralkultur in Kassel und im Focke-Museum in Bremen.
Zur Ausstellung erschienen die weiterhin lieferbaren Publikationen, siehe Shop
Projektleitung: Hans Ulrich Glarner
Ausstellungsautor: Beat Hächler
Recherche / Publikationen: Sibylle Lichtensteiger
Gestaltung: Philipp Clemenz, Luzern





