Medien über uns
nonstop
Tages-Anzeiger, 9.6.2009, Alexandra Kedves
Sinnlich und interaktiv ist der Zugang zu dem abstrakten Thema gestaltet, das ja schon länger zu den Trendsujets von Forschung und Feuilleton gehört. Die Klage über den Menschen in Hektik ist zwar uralt: Wir rennen von einer Erledigung zur nächsten, wollen immer mehr, weiter und höher und verpassen dabei das Eigentliche, was immer das sein mag. „Nonstop“ buchstabiert diese allgemeine These […] für unsere Epoche neu aus. Sie breitet knallharte Fakten aus und übersetzt sie in Erlebnisse. […] Das Stapferhaus hat eine Ausstellung zum Innehalten eingerichtet.
St. Galler Tagblatt, 14.5.2009, Beda Hanimann
So wird diese Ausstellung durch das Verhalten der Besucher lebendig – und führt am Ende, ohne es explizit zu formulieren, doch zu einem eindeutigen Statement: Mit unserer durch schnelle Schnitte und virtuelle Nähe manipulierten Wahrnehmungen laufen wir Gefahr, die Echtzeit nicht mehr zu ertragen.
Aargauer Wirtschaft. Zeitschrift des Aargauischen Gewerbeverbands, 15.4.2009, Paul Ehinger
Die Ausstellung zeigt, wie wir zu Kindern unserer Zeit geworden sind, und stellt geduldig die Frage: Wer macht das Tempo und wie halten wir Schritt? Es handelt sich um eine reflektierende „Erlebnis-Ausstellung“. Sie holt die Besucher bei ihren eigenen Zeit-Erfahrungen ab. Sie lenkt den Blick auf die Zeitkultur der Gegenwart und bezieht die Kulturgeschichte der Beschleunigung ein. Interaktive Elemente und der permanente Einbezug der Echtzeit-Situation des Ausstellungsbesuches machen nonstop zu einer Zone der Auszeit, in der in Ruhe über die eigene Zeitkultur nachgedacht werden kann.
swissinfo.org, 12.4.2009, Etienne Strebel
Eines macht man mit dem Besuch dieser Ausstellung definitiv nicht: Zeit verschwenden!
berner schule, 1.4.2009, Isabelle Streit
Auf dem Heimweg jedenfalls lege ich die Zeitung weg und lasse die Landschaft vorbeisausen und die Gedanken hängen. Nonstop sei Dank.
BAZ-Kultur-Magazin, 26.3.2009, Nathalie Baumann
Dem Stapferhaus ist eine unterhaltende und in jeder Hinsicht bereichernde Ausstellung gelungen. Der gestalterisch überzeugende Parcours ist bis ins kleinste Detail durchdacht und lässt dem Besucher dennoch alle Möglichkeiten des Ein- und Ausstiegs.
Der Bund, 7.3.2009, Walter Däpp
Mit der Ausstellung „Nonstop“ lotet [das Stapferhaus] das Allerweltsthema „Zeit“ aus – (zeit)kritisch und tiefsinnig, aber auch originell und schalkhaft. Im Stil früherer erfolgreicher Ausstellungen wie „Glaubenssache“, „Strafen“ oder „Last Minute“. Und so, dass es nicht nur Sinn, sondern auch Spass macht, um sich einen Moment lang über die Zeit und den stets schnelleren und rationelleren Lauf der Zeit Gedanken zu machen.
Aargauer Zeitung, 6.3.2009, Marco Guetg
Der Umgang mit dem Thema ist intelligent, überraschend und spielerisch.
ProgrammZeitung, 3.2009, Dagmar Brunner
Wer ein Time-out braucht, kann damit schon mal in Lenzburg anfangen.
Glaubenssache
Aargauer Zeitung, 28.10.2006, Max Dohner
Glaubenssache trifft haargenau die Balance zwischen der Genauigkeit des Blicks und der Schummrigkeit der Seele.
Neue Zürcher Zeitung, 28.10.2006
Ein geglückter Hochseilakt.
NZZ am Sonntag, 29.10.2006, David Hesse
Dass sich Ausstellungsmacher ohne Häme dem Thema Glauben widmen, scheint heute selbstverständlich zu sein.
DU, 1.11.2006, Jacqueline Schärli
Das Aargauer Ausstellungshaus, das unter dem Co-Leitungsteam Sibylle Lichtensteiger/Beat Hächler immer wieder auffällt mit seiner Art, Kernthemen der Gesellschaft klug und originell umzusetzen, eröffnet pünktlich zu Allerheiligen eine Schau zur Glaubenslandschaft Schweiz.
Tages-Anzeiger, 10.11.2006, Michael Meier
In der modernen Gesellschaft bedeutet ein Glaubensbekenntnis, etwas geradezu Intimes preiszugeben – eine Art geistiges Outing. Und genau das verlangt die Ausstellung den Besuchern ab.
Die Weltwoche, 16.11.2006
Das ist spannend und sehr aufschlussreich!
Angelus, kath. Pfarrblatt Biel, 30.11.2006, Niklaus Baschung
Und das ist die Stärke dieser Ausstellung: Sie ermöglicht eine Begegnung mit dem eigenen Glauben, ohne diesen gleichzeitig zu richten und zu bewerten.
Tachles, das jüdische Wochenmagazin, 1.12.2006, Esther Müller
Dahinter (hinter den Eingangstüren) tut sich eine kluge und witzige Auseinandersetzung mit einem sehr aktuellen Thema auf.
Schweizerische Kirchenzeitung, 25.1.2007, Rolf Weibel
Insgesamt sind die in der Ausstellung vermittelten Informationen klug dosiert, so dass ein Besuch selbst Schulkinder nicht ermüden sollte. "Glaubenssache" ist so eine erste informative und anschauliche Hinführung zu einem Thema, das der Vertiefung bedarf.
strafen
plädoyer, das Magazin für Recht und Politik, 2.2.2005
Buch und Ausstellung sind visuell und literarisch ein spannender Genuss. Unbedingt empfehlenswert.
Aargauer Zeitung, 29.10.2004, Max Dohner
Die neue Ausstellung "strafen" ist hervorragend subtil. Das Stapferhaus Lenzburg hat einen Stil geprägt – und setzt ihn fort, dichter noch. [...] Damit gelingt dem Stapferhaus, was den Kern jeder bedeutsamen kulturellen Leistung darstellt: Es öffnet und verdichtet.
Neue Luzerner Zeitung, 5.11.2004, Regula Weber
Die umfassenden wissenschaftlichen Recherchen werden hier im besten Sinn inszeniert, mit Hilfe von Architektur, Licht, Ton und bewegtem Bild.
Der Bund, 2.11.2004, Walter Däpp
Wieder eine Stapferhaus-Ausstellung in Lenzburg, die informiert, animiert, irritiert und trotz ernstem Thema auch amüsiert: es geht ums Strafen.
Neue Zürcher Zeitung, 2.11.2004, Annemarie Straumann
Eine unterhaltsame Ausstellung, die zu vertieftem Nachforschen anregt.
Tages Anzeiger, 30.10.2004, Peter W. Frey
"strafen" stellt in einer dichten, überzeugenden Form den Umgang mit dem Regelbruch zur Diskussion.
SuperAargau
Aargauer Woche, 21.8.2003, Erika Lüscher
Nicht Laurel und Hardy sind in "SuperAargau" die Helden. Im dem vom Stapferhaus initiierten, aus privaten Schmalfilmdokumenten realisierten Film spielen Aargauer die Hauptrollen – Leute wie du und ich: ein buntes Kaleidoskop von familiären Ereignissen, Festen, Dorfgeschichten, Zeitdokumenten und witzigen, bewegten Bildcollagen aus den letzten 70 Jahren.
DRS 1 Memo, 25.4.2003, Jürg Oehninger
Ein Zeitdokument, das jeden berührt, auch wenn man die Menschen nicht kennt.
Autolust
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.2.2002, Pia Reinacher
Die Schau will nicht einfach die spiegelglatte Aussenseite des Autofahrens abbilden, sondern versucht, den Code zu knacken, der die rätselhafte Anziehungskraft des Autos auf seinen Fahrer ausmacht. Am Ende steht der Besucher staunend vor einem Phänomen, das ein Ensemble irrationaler Bedürfnisse abdeckt.
Tagesanzeiger, 15.2.2002, Urs Tremp
In sich geschlossen zeigt jede dieser [15] Installationen eine eigene kleine Welt der Autolust – und lässt ahnen, was die Menschen allen ökologischen Bedenken zum Trotz über Autobahnen blochen, über Pässe kurven und durch unwegsame Off-Road-Gelände holpern lässt.
SR DRS, Echo der Zeit, 14.2.2002, Eric Facon
Dieselbe Ambivalenz der Gefühle durchzieht diese reiche, dichte Ausstellung. Man wird auf keinen Standpunkt, zu keiner Meinung, gezwungen. Es werden Gedankenanstösse zu unserem Lieblingskultobjekt geboten, den Rest überlasse man gerne den Besuchern.
Last minute
Neue Zürcher Zeitung, 7. 1.2000
Eine Stärke von last minute ist, dass auch Stimmen von jungen Menschen zum Thema Sterben und Tod miteinbezogen sind. Daher haben bereits viele Schulklassen die Ausstellung einen Besuch abgestattet. Am Ende eines einige Meter langen Schlauches findet man eine Tafel, auf der Tagebucheinträge von Jugendlichen angebracht sind, die versuchte, sich das Leben zu nehmen. Man hat Passagen ausgewählt, die nach überwundener Lebenskrise entstanden sind: Dokumente des Lebens, die dem Sterben und dem Tod nochmals Adieu sagen. Ein "Leben Sie wohl" verabschiedet den Besucher aus der gehaltvollen Ausstellung.
Die Zeit, 23.11.2000, Evelyn Finger
Die Ausstellungsmacher haben einen intellektuellen Zugang gefunden, ohne gefühlsduselig zu sein.



