Last minute

Neue Zürcher Zeitung, 7. 1.2000

Eine Stärke von last minute ist, dass auch Stimmen von jungen Menschen zum Thema Sterben und Tod miteinbezogen sind. Daher haben bereits viele Schulklassen die Ausstellung einen Besuch abgestattet. Am Ende eines einige Meter langen Schlauches findet man eine Tafel, auf der Tagebucheinträge von Jugendlichen angebracht sind, die versuchte, sich das Leben zu nehmen. Man hat Passagen ausgewählt, die nach überwundener Lebenskrise entstanden sind: Dokumente des Lebens, die dem Sterben und dem Tod nochmals Adieu sagen. Ein "Leben Sie wohl" verabschiedet den Besucher aus der gehaltvollen Ausstellung.

 

Die Zeit, 23.11.2000, Evelyn Finger

Die Ausstellungsmacher haben einen intellektuellen Zugang gefunden, ohne gefühlsduselig zu sein.

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