Forum Kommunalpolitik 2006
Manager oder Politbürger.
Kommunalpolitik im Spannungsfeld von Professionalisierung und Milizkultur
Analysen – Fallbeispiele – Perspektiven
17. Mai / 8. Juni / 28. Juni, im Stapferhaus auf Schloss Lenzburg
Die Frage nach den Leistungsgrenzen von Gemeinden und Gemeindepolitik hat Konjunktur. Viele Reformvorhaben sind derzeit unterwegs: von Kooperationen einzelner Gemeinde-dienste über die Einführung von New Public Management bis zu Gemeindefusionen. Von diesen Veränderungen gefordert sind vor allem die Akteure in Gemeindepolitik und Verwaltung. Professionalisierung wird eingefordert – doch was heisst dies konkret? Wie ist der Ruf nach mehr Professionalisierung mit der gegebenen Milizkultur vereinbar? Wie gehen wachsende Ansprüche an die Kommunalpolitik mit der schrumpfenden Bereitschaft für ein politisches Amt zusammen? Welche Rolle spielen Professionalisierungs-Effekte in den laufenden Gemeindereformprozessen des Kantons?
Das diesjährige Forum Kommunalpolitik von Stapferhaus Lenzburg und Aarg. Stiftung für Freiheit und Verantwortung in Politik und Wirtschaft (in Zusammenarbeit mit der Aargauer Zeitung) setzte hier seinen Schwerpunkt. An drei Abenden analysierten und diskutierten Fachleute aus Politik, Verwaltung, Planung, Wissenschaft und Medien anhand praxisnaher Fallbeispiele die ‚Professionalisierung der Gemeindepolitik’ im Kanton Aargau mit Ausblicken auf den Nachbarkanton Luzern. Es nahmen u. a. teil: Regierungsrätin Yvonne Schärli, Luzern; Regierungsrat Kurt Wernli, Aarau; Prof. Andreas Ladner, Politologe Bern/Lausanne; Daniel Kolb, Projektleiter Gemeindereform Aargau; Walter Mischler, Chef Gemeindeabt. Aargau; Christian Schmid, ETH-Studio Basel und zahlreiche Vertreter aus Aargauer Gemeinden mit konkreten Fallbeispielen.
Detailprogramm:



